Faire
Honorare.
Rolle stärken.
Strukturen bündeln.
Für starke Ziviltechniker:innen und eine schlanke, handlungsfähige Kammer

Kammerwahl: Donnerstag, 21. Mai 2026
Persönliche und briefliche Stimmabgabe möglich.
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Was auf dem Spiel steht
Der Berufsstand der Ingenieurkonsulent:innen steht unter wachsendem Druck. Billigstpreislogiken, Preisdumping und strukturelle Schwächen im Planungs- und Bauprozess schwächen nicht nur unseren Berufsstand. Auf dem Spiel steht die Qualität, Sicherheit, Klimaverantwortung sowie Wirtschaftlichkeit der gebauten Umwelt über den gesamten Lebenszyklus hinweg.
Unzureichende Honorare erhöhen Projektrisiken und führen langfristig zu höheren Kosten für Auftraggeber:innen und Gesellschaft. Immer noch sind Ingenieurkonsulent:innen eher nachgelagerte Dienstleister, anstatt frühzeitig und auf Augenhöhe als zentrale fachliche Verantwortungsträger:innen im Rahmen eines integralen Planungsprozesses eingebunden zu werden.
Wir stehen zudem für das konsequente Weitertreiben der Kammerreform – für eine konsolidierte, schlagkräftige Interessenvertretung mit klarer Verantwortung, gebündelten Ressourcen und fairer Mitbestimmung.
Unser Kurs
Faire Honorare
Qualitätsorientierte Vergabe. Unterpreiskriterien. Bestbieterprinzip.
Rolle stärken
Frühe Einbindung. Integrale Planung. Verantwortung auf Augenhöhe.
Strukturen bündeln
Ein-Kammer-Modell. Klare Verantwortung. Gebündelte Ressourcen.
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Unsere Expert:innen
Das sind die Gesichter und Stimmen hinter unserer Bewegung. Ihre Erfahrung und Expertise bilden das Fundament unserer Forderungen für eine starke und zukunftsfähige Kammer.
Dipl.-Ing.
Wolfgang Kradischnig
Fachrichtung Wirtschaftsingenieur für Bauwesen
„Ingenieurkonsulent:innen sichern in verschiedensten Bereichen unseren Lebensstandard – diese Verantwortung braucht faire Vergaben, angemessene Honorare und eine Kammer, die geeignete Rahmenbedingungen schafft.“
Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn.
Harald Meixner
Fachrichtung Vermessungswesen
„Zunehmender Wettbewerb und internationale Verzerrungen erhöhen den Druck auf Ziviltechniker:innen. Gefragt sind faire Vergaben, angemessene Honorare und eine starke Kammer, die gute Rahmenbedingungen sichert.“

Dipl.-Ing.
Günther Sammer
Fachrichtung Verfahrenstechnik und Chemieingenieurswesen
Wenn in wirtschaftlich angespannten Zeiten immer mehr unterpreisige Angebote abgegeben werden, sehe ich, wie am Ende alle verlieren – Auftraggeber, Auftragnehmer und die Qualität unserer Baukultur. Deshalb setze ich mich entschieden für verbindliche Unterpreiskriterien und ein echtes Bestbieterprinzip ein.

Dipl.-Ing.
Hartwig Schindler
Fachrichtung Bauingenieurwesen
"Mir ist wichtig, dass Ziviltechniker:innen frühzeitig und partnerschaftlich eingebunden werden – als zentrale Voraussetzung für Qualität, Effizienz und integrale Planung."

Dipl.-Ing. Dr. techn.
Thomas Wetzstein
Fachrichtung Bauingenieurwesen
„Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, sucht Gründe.“

Dipl.-Ing.
Andreas Siedl
Fachrichtung Bauingenieurwesen
"Vielfalt schafft Zukunft! Die neuen Ingenieur:innen verbinden Gestaltung, Technik und Wirtschaft. Gmeinsam werden wir in der Ziviltechnikerkammer die Voraussetzungen schaffen, um die Herausforderungen von morgen meistern zu können."
Ing.
Marc Franciscus Könst
Fachrichtung Elektrotechnik
"Gemeinsames Wissen stärkt innovative Lösungen. Für die sozial-ökologische Transformation braucht es angepasste Regulierung und eine schlanke, schlagkräftige Interessensvertretung, die die nötigen Rahmenbedingungen schafft."
Dipl.-Ing.
Berthold Oppitz
Fachrichtung Geodäsie und Geoinformation
"Ich will neue und dynamische Ideen für die ZT-Kammer in diesen herausfordernden Zeiten einbringen!"
Dipl.-Ing.
Oliver Gusella
Fachrichtung Bauingenieurwesen
„Planung und Ausführung zusammenbringen – für Qualität, Verantwortung und gute Projekte.“
© V+P/ Christina Häusler
Dipl.-Ing.
Matthäus Groh
Fachrichtung Bauingenieurwesen
"Ich setze mich mit voller Kraft für die Wertschätzung unserer Berufsgruppe ein."
Dipl.-Ing.
Andrea Hinterleitner-Sedlacek
Fachrichtung Bauingenieurwesen
"Mir sind faire und transparente Vergabeverfahren für die Leistungen der Ziviltechniker:innen ein besonderes Anliegen."
© Maria Gaspar
Dipl.-Ing. Dr. techn.
Klaus Petraschka
Fachrichtung Bauingenieurwesen
"Als Ziviltechniker verstehe ich Planung als Beitrag zur Transformation des Bauwesens. Nachhaltigkeit ist dabei keine Zusatzleistung, sondern zentrale Entscheidungsgrundlage über den gesamten Lebenszyklus."
Dipl.-Ing.
Johanna Fuchs-Stolitzka
Fachrichtung Vermessungswesen
„Mein Ziel ist es, mehr Ingenieurinnen für die Selbstständigkeit als Ziviltechnikerinnen zu motivieren. Da ich im eigenen Betrieb eine gelungene Beteiligung mehrheitlich von Frauen umgesetzt habe, möchte ich Vorbildfunktion ausüben. Einen weiteren Schwerpunkt sehe ich in marktgerechten Tarifen für Ingenieurleistungen.“
Dipl.-Ing.
Christian Polzer
Fachrichtung Bauingenieurwesen
"Mein Ziel ist es, die Planungsausbildung an der Hochschule Campus Wien inhaltlich am Puls der Zeit zu halten"
Dipl.-Ing. Dr. techn.
Richard Woschitz
Fachrichtung Bauingenieurwesen
"Die Ingenieurinnen der Zukunft zeichnen sich durch innovativen Weitblick aus, mit dem sie nachhaltige Materialien einsetzen und intelligente Konstruktionslösungen gestalten."

Weitere Kandidat:innen und Unterstützer:innen
Dipl.-Ing. Dr. Peter Gelber
DI (FH) DI Katharina Strobach
Baurat h.c. Dipl.-Ing. Dr. techn. Michael Balak
Ing. Mag. Arnold Vielgut
Dipl.-Ing. Johanna Fuchs-Stolitzka
Dipl.-Ing. Carl Thümecke
Dipl.-Ing. Herbert Pommer
Dipl.-Ing. Hanns Hermann Schubert
Dipl.-Ing. (FH) Christian Marintschnig
Dipl.-Ing. Klaus Stanek
Dipl.-Ing. (FH) Oliver Pönisch
Dipl.-Ing. Gerhard Christian Steininger
Unsere Ziele & Argumente
  • Wir setzen uns prioritär für angemessene Honorare und eine qualitätsorientierte Vergabe ein – mit verbindlichen Unterpreiskriterien (Ausschluss von Angeboten mehr als 20 % unter dem Median, einer Begrenzung des Preiskriteriums auf maximal 30 % zugunsten des Bestbieterprinzips sowie fairen und rechtlich ausgewogenen Ingenieurverträgen).
  • Wir stehen für fairen Wettbewerb und wirksamen Marktschutz – insbesondere gegen Wettbewerbsverzerrungen durch hoch subventionierte Anbieter sowie für die angemessene Berücksichtigung von Referenzen und Marktkenntnis.
  • Wir stärken die Rolle der Ingenieurkonsulent:innen im Planungsprozess durch verbindliche frühe Einbindung und integrale Planung auf Augenhöhe sowie durch die klare Anerkennung ingenieurkonsulentischer Leistungen als wesentlichen Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsfaktor.
  • Wir stärken die Rolle der Ziviltechniker:innen in der sozial-ökologischen Transformation und machen ihre hohe fachliche Kompetenz für Dekarbonisierung und Klimaverantwortung der gebauten Umwelt sichtbar – im Einklang mit langfristiger Wirtschaftlichkeit.
  • Wir fordern mehr Generalplaner:innen-Ausschreibungen sowie Architektur- und Generalplaner:innen-Wettbewerbe mit verbindlicher Einbindung von Ingenieurkonsulent:innen und ausgewogener Besetzung der Wettbewerbs- und Fachgremien.
  • Wir stehen für eine schlanke Ein-Kammer-Struktur mit starken Regionalrepräsentanzen statt Zersplitterung in vier Einzelkammern, mit fairer Stimmengewichtung entsprechend der Beitragsleistung und einer klar gestärkten Kammer Wien, Niederösterreich und Burgenland.
  • Wir stärken die Vernetzung der Ingenieurkonsulent:innen untereinander und mit Architekt:innen und setzen einen klaren Schwerpunkt auf Digitalisierung und KI – für mehr Qualität, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit sowie eine eindeutige ingenieurkonsulentische Verantwortung bei Zukunftsthemen wie BIM und allianzorientierten Projekten.
  • Wir stärken den Nachwuchs – beim Einstieg in den Beruf wie auch bei der Büronachfolge. Wir setzen uns für transparente Prozesse, bessere Vernetzung und wirtschaftlich realistische Rahmenbedingungen ein, damit Know-how gesichert und unternehmerische Kontinuität ermöglicht wird.
  • Wir setzen uns für Deregulierung, Normenabbau und Harmonisierung der Bauordnungen ein sowie für gebündelte Genehmigungsverfahren und Verwaltungsvereinfachung – technische Leistungen gehören dorthin, wo die fachliche Verantwortung liegt: zu den Ziviltechniker:innen.
Deine Stimme zählt
Am 21. Mai 2026 bei der Kammerwahl – wir freuen uns über deine Unterstützung und Input.
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